Erste Heimniederlage der Saison

 

 

 

18.11.2018 | Ringen

Im Kampf gegen den AB Aichhalden, der durch den schon traditionellen Besuch der Lebenshilfe IKB Weinheim unter dem Motto „Von Freunden für Freunde“ stand, mussten die Jungs des KSV die erste Niederlage vor eigenem Publikum in der Regionalliga Baden-Württemberg kassieren. Alles sah nach einem weiteren Sieg für den KSV aus, doch dann zeigte sich im letzten Kampf, dass der Ringkampfsport nie berechenbar ist. Alles kann passieren, so lange ein Kampf noch nicht beendet ist.Leider musste der KSV auf Grund von verletzungs- und berufsbedingten Ausfällen auf 2 Positionen  Umstellungen vornehmen und konnte darüber hinaus die Klasse bis 80 kg dieses Mal nicht besetzen. Auf Grund dessen war dem Team um Trainer Kai Dittrich im Vorfeld schon klar, dass es eng werden könnte.Im ersten Kampf des Abends musste Deniz Güvener in der Klasse bis 57 kg Greco gegen den starken Radostin Shindov eine einkalkulierte Schulterniederlage quittieren. Anschließend gelang Dzhambulat Ustaev im Limit bis 130 kg Freistil gegen Andreas Trost ein Punktsieg mit 2 Mannschaftspunkten.In der Klasse bis 61 kg Freistil zeigte dann Ersatzmann Alex Hirth eine bravouröse Leistung. Gegen den jungen Leon Liedgens konnte er einen nicht erwarteten Punktsieg für den KSV nach Hause bringen. Im Limit bis 98 kg Greco ließ Attila Tamas gegen Christoph Brüstle nichts anbrennen. In seiner unnachahmlichen Art feierte er nach 2 spektakulären Aktionen mit einer 4-er und 5-er Wertung einen umjubelten Schultersieg.Danach war es in der Klasse bis 66 kg Greco an Ceyhun Zaidov die erste Hälfte des Mannschaftskampfes abzuschließen. Gegen Nicolae Acris, dem er schon im Hinkampf den Sieg überlassen musste, war dies kein leichtes Unterfangen. Doch „Johnny“ machte einen starken Kampf und konnte jederzeit dagegen halten. Trotzdem konnte er eine Punktniederlage mit 2 Mannschaftspunkten für den AB Aichhalden nicht verhindern. Nach der Pause zeigte Rahmatullah Moradi in der Klasse bis 86 kg Freistil eine starke Leistung. Gegen Pius Moosmann feierte er noch in der 1. Kampfrunde einen umjubelten Überlegenheitssieg. Im anschließenden Limit bis 71 kg Freistil stand Shamil Ustaev dem nicht nach. Gegen Stefan Brugger entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichener Kampf. Im weiteren Kampfverlauf zeigte sich aber, dass Shamil an seinem Sieg keine Zweifel aufkommen lassen wollte. Schlussendlich konnte auch er einen Überlegenheitssieg feiern.

Nachdem der KSV dann in der Klasse bis 80 kg gegen den Aichhaldener Roman Brüstle keinen Sportler stellen und der eingesprungene Kerim Ferchichi im Limit bis 75 kg Greco gegen Christian Bantle eine Schulterniederlage hinnehmen musste, sollte es bei einem Stand von 15:14 zu einer Entscheidung im letzten Kampf kommen. Für jeden in der Halle war eigentlich klar, dass unsere „Punktebank“ Dawid Wolny diesen Kampf für sich entscheiden und den Sieg nach Hause bringen würde. Dementsprechend ging der Kampf gegen Daniel Eberhardt auch los und Dawid sammelte Punkt um Punkt. Doch beim Stand von 9:0 zeigte sich wieder einmal, dass ein Ringkampf durch eine einzige Aktion auch von einem unterlegenen Ringer gewonnen werden kann. In einer für Dawid unglücklichen Aktion wurde ihm ein eigener Angriff sowie das eiskalte Ausnutzen dieser Gelegenheit durch Daniel Eberhardt zum Verhängnis. Leider gab es für Dawid aus dieser Situation kein Entrinnen mehr, womit die vollen 4 Mannschaftspunkte sowie der Gesamtsieg an den AB Aichhalden gingen. So ist Sport und jeder Sportler weiß, dass er auch solche Situationen akzeptieren muss .Für die Jungs gilt es jetzt die Niederlage schnell abzuhaken und das Augenmerk auf das Derby kommenden Samstag beim SRC Viernheim zu legen. Das Trainer- und Betreuerteam hofft, endlich wieder in Bestbesetzung antreten zu können. Dies wird auch notwendig sein um in der Ringerarena der Viernheimer Waldsporthalle bestehen zu können. Der SRC wird sich für die deutliche Hinkampfniederlage revanchieren wollen. Wir rechnen mit vollem Haus und toller Stimmung und hoffen auf zahlreiche Schriesheimer Fans, die den Weg nach Viernheim finden und unseren Jungs lautstark den Rücken stärken.