KSV Ringer feiern Heimsieg

 

 

 

02.12.2018 | Ringen

Rumpfteam siegt auch gegen Hofstetten

 

Vor dem Kampf gegen den KSV Hofstetten mussten die Verantwortlichen beim KSV Schriesheim sich gehörig den Kopf über die Mannschaftsaufstellung zerbrechen. Mit 2 Ersatzringern sowie einer unbesetzten Gewichtsklasse gelang den Jungs dann aber schon fast sensationell etwas mit dem man im Vorfeld nicht rechnen konnte: Ein am Ende deutlicher und ungefährdeter 20:14-Sieg.

 Den Anfang an diesem Kampfabend, der eingebettet in den KSV-Adventsmarkt war, machte Deniz Güvener gegen den Hofstettener David Kuhner. In der Klasse bis 57 kg Greco legte Deniz los wie die Feuerwehr. Von Anfang an kampfbestimmend feierte er nach mehreren technisch schönen Aktionen bereits Ende der ersten Kampfrunde einen Überlegenheitssieg, gleichbedeutend mit den ersten 4 Punkten auf dem Mannschaftskonto der KSV-ler.

Im zweiten Kampf des Abends, Freistil bis 130 kg, traf Dzhambulat Ustaev auf den 15 kg schwereren Ion Pislaru. Es entwickelte sich ein recht ausgeglichener Kampf, in dem jedoch Dzhambulat jederzeit Herr der Lage war. Mit seinem ungefährdeten Punktsieg steuerte er 2 weitere Mannschaftspunkte bei.

Im anschließenden Kampf gab es für Alexander Hirth gegen den Punktgaranten von Hofstetten, Mehmed Mehmed, nichts zu holen. Trotz heftiger Gegenwehr konnte er eine Niederlage wegen technischer Unterlegenheit nicht verhindern. Wieder aber einmal konnte sich der KSV auf ihn verlassen, musste er doch als Ersatzmann an diesem Abend einspringen.

Im Limit bis 98 kg gab es dann das Duell von René Jünger gegen Julian Neumaier. René gelang es leider nicht gegen diesen starken Gegner eigene Akzente zu setzen. Nach 2 umkämpften Runden siegte Neumaier knapp nach Punkten.

Im letzten Kampf vor der Halbzeitpause ging dann Kerim Ferchichi für den verletzten Ceyhun Zaidov für den KSV in der Klasse bis 66 kg Greco auf die Matte. Gegen Elias Allgaier musste Kerim zu Anfang heftigen Angriffsversuchen widerstehen. Trotzdem konnte er die ersten Wertungen nicht verhindern und musste nach knapp 2 Kampfminuten in die angeordnete Bodenlage. Hier war es dann aber Kerim, der Kapital aus der Situation ziehen konnte. Mit einem schönen Konter gelang ihm hierbei sogar fast ein Schultersieg. Danach kam Kerim immer besser in den Kampf und gab seinem Gegner keinen Raum mehr zur Entfaltung. Am Ende erkämpfte er sich einen im Vorfeld nicht für möglich gehaltenen Punktsieg mit 8:4. Hierdurch konnte der KSV mit einer Führung von 8:6 Mannschaftspunkten in die Pause gehen.

Nach der Pause war es im Limit bis 86 kg Freistil an Rahmatullah Moradi den Vorsprung weiter auszubauen. Gegen Florian Wölfle machte er von Anfang an Druck und baute seinen Vorsprung sukzessive aus. Am Ende durfte er nach rd. 5 Minuten einen technischen Überlegenheitssieg feiern und den Vorsprung in der Mannschaftswertung auf 12:6 ausbauen.

In der Klasse bis 71 kg Freistil war dann mit Shamil Ustaev ein weiterer Punktegarant des KSV auf der Matte gefordert. Gegen Marius Allgaier entwickelte sich ein Kampf mit schönen Freistilaktionen. Die Akzente setzte aber ausschließlich Shamil, der nach knapp 4 Minuten dann auch vorzeitig mit der vollen Punktausbeute das Mannschaftsergebnis auf 16:6 ausbaute.

Nachdem anschließend die Klasse bis 80 kg Greco kampflos an Hofstetten abgegeben werden musste traf dann im vorletzten Kampf Jan Steffan in der Klasse bis 75 kg auf Fabian Hofer. Auch in diesem Kampf merkte man Jan die körperliche Unterlegenheit durch das Aufrücken in die höhere Gewichtsklasse an. Trotzdem schaffte er kurz vor Ende der ersten Kampfrunde fast die Sensation, als er nach 0:8 Punktrückstand seinen Gegner mit einem schönen Kopfhüftzug an den Rande einer Schulterniederlage brachte. Wieder einmal war ihm dafür aber der Pausengong im Weg. In der zweiten Kampfrunde musste er dann aber nach rd. 5:30 Kampfzeit eine vorzeitige Punktniederlage hinnehmen.

Somit stand es vor dem letzten Kampf des Abends 16:14 für den KSV. In diesem bekam es Dawid Wolny in der Klasse bis 75 kg Freistil mit Markus Neumaier zu tun. Dawid ging den Kampf wieder wie gewohnt sicher und überlegen an. Folgerichtig baute er seinen Vorsprung durch immer wieder schön vorgetrage Angriffe Punkt für Punkt aus. Kurz nach Beginn der zweiten Kampfrunde konnte dann auch er mit einem Überlegenheitssieg die vollen 4 Mannschaftspunkte zum Endergebnis von 20:14 für den KSV Schriesheim beitragen